»Im Spannungsfeld zwischen Energie, Ernährung, Klimaschutz und Biodiversität: Biomasseerzeugung nachhaltig entwickeln«

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft   English  

»Im Spannungsfeld zwischen Energie, Ernährung, Klimaschutz und Biodiversität: Biomasseerzeugung nachhaltig entwickeln«

Beitrag der Umweltakademie Baden-Württemberg zur 38. Umwelttagung der Universität Hohenheim
Anmelde-Nr. 9 FGL (2012)
Termin 16.02.2012
Ort Stuttgart, Universität Hohenheim, Katharinasaal des Euroforums (Stadtkreis Stuttgart)
Teilnehmerkreis Vertreter der Landwirtschaft, des Klimaschutzes, der Wissenschaft, der Umwelt- und Landwirtschaftsverwaltung, Umwelt- und Naturschutzverbände sowie alle am Thema Interessierten
Koordination Fritz-Gerhard Link
Teilnehmerzahl 100
Beginn , 09:30 Uhr
Ende , 16:30 Uhr
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Programm   [PDF, 340.21 KB]
Die energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe hat sich als ökonomischer Erfolg erwiesen. Während der Anbau von Biokraftstoffen der zweiten Generation derzeit noch umweltverträglich gestaltet wird, führt der verstärkte Anbau von Energiepflanzen jedoch vor allem bei Mais-Monokulturen zu ökologischen Nachteilen. Er verändert das zuvor oft von Grünland geprägte Landschaftsbild, mindert die für Wildtiere wichtige Durchgängigkeit vieler Landschaften und lässt die biologische Vielfalt und Fruchtbarkeit der Böden drastisch schwinden. Auch wenn sich der Wandel schleichend vollzieht, so hat unsere Kulturlandschaft vielerorts keine so einschneidenden ökologischen Veränderungen auf breiter Fläche erfahren wie etwa durch die Energiepflanze
Mais in der jüngsten Vergangenheit.
Gleichzeitig lassen Biokraftstoffe und Energiepflanzen – vor allem für die Verwendung in Biogasanlagen – die Preise für Lebensmittel weltweit dramatisch in die Höhe steigen. Zudem kann deren verstärkte Nutzung zu Rodung von Regenwald führen.
Die Tagung zeigt Wege auf, wie Biomasse unter der Berücksichtigung von den Erfordernissen der Biodiversität und der Ernährungssicherung gewonnen werden kann.

Schwerpunkte
  • Anforderungen an den umwelt- und sozialverträglichen Anbau von Energiepflanzen;
  • Konfliktminderungsstrategien;
  • Weiterentwicklung der wirtschafts- und technologieorientierten Anreizmechanismen;
  • Alternativen von Biokraftstoffen: Energiegewinnung in ariden Gebieten durch Solarkraftwerke oder Biopflanzen?




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