Mediationsverfahren ITU
Auf Vorschlag des Umweltministeriums und unter der Leitung von Michael Sailer vom Öko-Institut in Darmstadt findet in den nächsten Wochen ein Mediationsverfahren zu den Ausbauplänen des Instituts für Transurane (ITU) in Karlsruhe statt.
Anlass ist das Vorhaben des Instituts, ein neues zusätzliches Labor- und Lagergebäude zu bauen, in dem auch Kernbrennstoffe und andere radioaktive Stoffe gelagert werden sollen. Gegen diese Pläne gibt es Widerstand.
Das Mediationsverfahren soll helfen die gegensätzlichen Positionen offen darzustellen und mögliche gemeinsame Lösungswege aufzuzeigen. Deshalb setzen sich alle Betroffenen an einen Tisch: Vertreter des ITU sowie Vertreter der Gemeinden Eggenstein-Leopoldshafen und Linkenheim-Hochstetten; dazu kommt der Bund für Umwelt und Naturschutz. Von Seiten der Genehmigungsbehörden nimmt das Landratsamt Karlsruhe und das baden-württembergische Umweltministerium teil.
Das Verfahren ist weitgehend öffentlich. Termine, Dokumente, Vorträge und Erklärungen werden aktuell ins Netz gestellt. Ausgenommen sind sensible sicherheitsrelevante Bereiche der Forschungsarbeit des ITU.
