Ausbaupotenziale der kleinen Wasserkraft im Einzugsgebiet des Neckars
Aufgabe aus Sicht des Landes ist es, die beiden Zielsetzungen „Ausbau der erneuerbaren Energien“ einerseits und „gewässerökologische Verbesserungen im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie“ andererseits so weit wie möglich in Einklang zu bringen. Da aus energie- und klimapolitischer Sicht die Frage nach der energetischen Erschließung bislang noch ungenutzter Potenziale auch der sogenannten „kleinen Wasserkraft“ aktuell ist, wurde im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr im Zeitraum Herbst 2008 bis Herbst 2010 das Potenzial der Wasserkraft an Standorten bis 1.000 kW (kleine Wasserkraft) für das Einzugsgebiet des Neckars (ohne Bundeswasserstraße Neckar) systematisch untersucht. Dabei wurden sowohl Ausbaupotenziale an bereits für die Wasserkraft genutzten Standorten abgeschätzt wie auch Neubaupotenziale an noch nicht genutzten Querbauwerken ermittelt. Bei der Bewertung der einzelnen Standorte wurden die ökologischen Gesichtspunkte berücksichtigt, insbesondere die Durchgängigkeit und die Abflussverhältnisse. Die hierfür erarbeitete Methodik ist in der Potenzialstudie ausführlich beschrieben.
Die Potenzialstudie Stand Mai 2011 ist rechts unter Infomaterial eingestellt. Ebenfalls dort eingestellt sind noch der Anhang zur Studie, in welchem methodische Details und Angaben zur regionalen Verteilung der ermittelten Potenziale wiedergegeben sind, sowie eine Zusammenfassung der Studie (kostenlos bestellen) und ein Link zu einer interaktiven Karte mit den Standorten und Ausbaupotenzialen bestehender Wasserkraftanlagen sowie der Neubaupotenziale an bestehenden Querbauwerken.