»Blütenmeer, Birnensaft und Bodycheck – vom Imagewandel bei der Nutzung der heimischen Obstwiesenprodukte«

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft   English  

»Blütenmeer, Birnensaft und Bodycheck – vom Imagewandel bei der Nutzung der heimischen Obstwiesenprodukte«

Fokus: Ökologische Standortsicherung, Wirtschaft und kommunale Umweltvorsorge
5. landesweiter Streuobstkongress in Zusammenarbeit mit dem Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e. V. (LOGL) und der Stadt Bruchsal
Anmelde-Nr. 104 RA (2011)
Termin 29.10.2011, 10:00–16:30 Uhr
Ort 76646 Bruchsal, Bürgerzentrum, Am Alten Schloss 22, Ehrenbergsaal (Landkreis Karlsruhe)
Teilnehmerkreis Streuobstinitiativen, Kommunen, Umwelt- und Naturschutz- und Heimatverbände, Fachberater und alle Interessierte
Tagungsleitung Marion Rapp, Umweltakademie
Teilnehmerzahl 100
Beginn , 10:00 Uhr
Ende , 16:30 Uhr
Tagungsgebühr entfällt
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detailprogramm streuobstkongress   [PDF, 479.82 KB]
In keinem anderen Bundesland gibt es (noch) so viele hochstämmige Obstbäume wie in Baden-Württemberg. Abermillionen weiße und rosa Blüten verwandeln in jedem Frühjahr Apfel-, Birn-, Kirsch- und Zwetschgenbäume zu gigantischen Blumensträußen, im Sommer reifen süße Früchte für allerlei Köstlichkeiten. Doch Baulanderschließungen einerseits und der Strukturwandel in der Landbewirtschaftung andererseits haben dazu geführt, dass viele Obstwiesen verschwunden sind oder aufgegeben werden. Denn viele der verbliebenen und überalterten Bestände wachsen einer ungewissen Zukunft entgegen, da zahlreiche Bäume nicht mehr sachkundig gepflegt werden und die Erben der Grundstücke kaum mehr Interesse an der fachgerechten Bewirtschaftung zeigen.
Dabei sind die Nutzungspotenziale in Obstgärten vielfältig und könnten insbesondere bei jungen Menschen das Image der Arbeit in den Obstgärten verbessern.
Es existieren eine Reihe praxiserprobter Projekte, um sowohl das Schnittholz als auch das Mähgut zu verwerten. Auch gibt es innovative, neue Geräte und Techniken zur Verwertung der Palette an Früchten in Obstgärten. Darüber hinaus gilt es, Zusammenhänge zwischen Fitness, Erholung, Entspannung, gesunder Ernährung sowie Naturschutz, Artenvielfalt, Biomassenutzung und Ressourcenschutz herzustellen. Das noch vorhandene Wissen über die richtige Obstwiesenpflege mit modernen Geräten soll auf zeitgemäße Art und Weise an die junge Generation weitergegeben werden, damit Genressourcen und Traditionen ebenso bewahrt werden wie eine lebendige Heimat.

Ziele/Schwerpunkte:
  • Verknüpfung von Gesundheit, Sport, Ernährung und Ressourcenschutz am Bespiel der Obstgärten;
  • Zeitgemäße Wege, um die für den Klima-, Boden-, Arten- und Biotopschutz so wertvollen Obstgärten wieder verstärkt zu nutzen;
  • Aktuelle Handlungsfelder ergeben sich, um vor allem bei jungen Menschen Interesse für die Nutzung der Obstprodukte und alten Sorten zu wecken;
  • Neue Erkenntnisse aus Forschung und Praxis;
  • Erfahrungsaustausch unter unterschiedlichen Fachdisziplinen und Interessensgruppen.

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