Alb-Talk – Christoph Sonntag schwätzt wie d´ Gosch g´wachsa isch
Umweltakademie Baden-Württemberg eröffnet neue Dialogreihe auf der Schwäbischen Alb
07.07.2010Stuttgart/Münsingen. "Mit der neuen Dialogreihe Alb-Talk wollen wir die Schwäbische Alb mit ihrer Vielzahl an Naturdenkmalen, traditionellen Kulturlandschaften, geologischen Attraktionen und kulturellen Highlights als einzigartige nachhaltige Modellregion noch bekannter machen" eröffnete Claus-Peter Hutter, Leiter der Umweltakademie Baden-Württemberg, den ersten "Alb-Talk" zum Thema "Regionale Identität" am Mittwoch in Münsingen (Landkreis Reutlingen). "Es gilt, die zahlreichen Potenziale im Sinne einer ökologischen Standortsicherung und nachhaltigen Entwicklung noch stärker nach außen zu tragen", so der Akademieleiter weiter.
"Im Rahmen der Veranstaltungsreihe werden in verschiedenen Schwerpunktforen mit namhaften Rednern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft aktuelle Trends einer nachhaltigen Entwicklung am Beispiel des Biosphärengebietes Schwäbische Alb diskutiert und reflektiert", heißt es seitens der Umweltakademie. Durch die Beiträge der Gäste des "Alb-Talks" werden aktuelle Themen aufgegriffen und in den Kontext nationaler und internationaler Herausforderungen gestellt. Die Umweltakademie Baden-Württemberg unterstützt hiermit den Umwelt- und Nachhaltigkeitsdialog und möchte die Schwäbische Alb als einzigartige Landschaft Süddeutschlands über die Landesgrenzen bekannt machen.
Den Auftakt zur Dialogreihe stellte die Veranstaltung am Mittwoch in der Zehntscheuer in Münsingen dar. Neben Landrat Thomas Reumann präsentierte der Kabarettist Christoph Sonntag seine Sicht auf die Schwäbische Alb. Was haben die Hawaii-Inseln, die Serengeti und Schwäbische Alb gemeinsam? "Für einen eingefleischten Hanseaten gelten die Bewohner dieser Regionen wegen ihrer für ihn unverständlichen Sprache als Ausländer – und alle drei Gebiete wurden von der UNESCO ausgezeichnet und sind als schützenswerte Regionen eingestuft", weist der Stuttgarter Kenner der Region Christoph Sonntag im Rahmen der Veranstaltung in gewohnt humoristischer Weise auf die noch versteckten Potenziale der Region hin. Durch die Ausweisung des Biosphärengebietes als erstes Großschutzgebiet im Land Baden-Württemberg ergeben sich neue Chancen der Vernetzung. "Um das Biosphärengebiet dabei über die regionalen Grenzen des Landes hinaus bekannter zu machen, müssen wir auf allen Ebenen zu-sammenarbeiten" ergänzte Landrat Thomas Reumann. Die Dialogreihe "Alb-Talk" wird in den Jahren 2010 bis 2011 zu verschiedenen Themen an unterschiedlichen Orten fortgeführt.
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