Tanja Gönner weiht den dynamischen Sonnensimulator am Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik der Universität Stuttgart ein

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Tanja Gönner weiht den dynamischen Sonnensimulator am Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik der Universität Stuttgart ein

Die Spitzenposition der solarthermischen Forschung zur Stromerzeugung wird durch den Sonnensimulator gestärkt

Baden-Württemberg11.03.2010Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner weiht heute (11. März 2010) den dynamischen Sonnensimulator am Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik der Universität Stuttgart ein. "Die Spitzenposition der solarthermischen Forschung zur Stromerzeugung wird durch den Sonnensimulator gestärkt", freut sich die Ministerin. Das Land investiere viel in die Struktur seiner Forschungslandschaft und schaffe damit die Voraussetzung für die Spitzenforschung. Das Bundesministerium für Umwelt habe die Anlage auch finanziell tatkräftig unter-stützt. In Anbetracht der Klimaveränderungen seien Energieeinsparung, Steigerung der Energieeffizienz und der Ausbau der erneuerbaren Energien das Gebot der Stunde, so Gönner. "Die Solarthermie ist dabei ein zentrales Zukunftsfeld", betonte die Umwelt- und Verkehrsministerin. Hier gelte es, die Vorreiterrolle, die die Wissenschaft noch habe, zu halten. Bei der Kollektorproduktion sei es notwendig aufzuholen, aufzubauen und diese dauerhaft wettbewerbsfähig zu machen.

Für die Zukunft seien neue Wege der Gewinnung und der Wandlung vor allem von thermischer Solarenergie zu erforschen. Mitteleuropa habe, wie die meisten Industrienationen, nur halb so viel Sonneneinstrahlung wie der Sonnengürtel der Erde. "Es geht um eine großen Zukunftsmarkt, mit Chancen für Wissenschaft und Wirtschaft", so Gönner. Denn deutsche Forschungsinstitute und Unternehmen seien bei der solarthermischen Stromerzeugung sehr erfolgreich in der Forschung und Entwicklung anwendungsreifer Systeme und in der Anwendung selbst. Auch bei der Niedertemperatur-Solarthmermie betreibe man Spitzenforschung, allerdings würden die Kollektoren zum größten Teil andernorts produziert. "Deshalb sind Konzepte und Techniken für kostengünstige Kollektoren und Speicherkonzepte notwendig, mit denen die meisten Industrienationen den Bedarf an Warmwasser und Heizung aus Sonnenwärme decken können."

Der Sonnensimulator wird wesentlich dazu beitragen, dass wir bei der Solarthermie weiterkommen, so die Ministerin. Mit dem System würden sich Einstrahlungsbedingungen simulieren und standardisieren lassen. "Der Simulator ist ein wichtiges Test- und Prüfwerkzeug, das die Solarthermieforschung nachhaltig unterstützt", so Gönner.


Quelle: Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg

 
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Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
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