ECREIN+-Projekt unterstützt die Entwicklung 'grüner' Spitzenregionen in Europa
Tanja Gönner: Zusammenarbeit ist in Europa wichtig, um mit modernen Umwelttechnologien und Öko-Innovationen unseren Wohlstand, ein nachhaltiges Wachstum und eine lebenswerte Zukunft zu sichern
05.03.2010Das Umwelt- und Verkehrsministerium Baden-Württemberg beteiligt sich an einem neuen europäischen Projekt mit der Bezeichnung ECREIN+ (European Clusters and Regions for Eco-Innovation Network Plus), welches die engere Zusammenarbeit der europäischen Regionen zur Förderung von Öko-Innovationen in Europa unterstützt. Die Auftaktveranstaltung fand am 18./19. Februar in Uppsala (Schweden) statt. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission mit insgesamt zwei Millionen Euro für drei Jahre gefördert und von der französischen Region Rhone-Alpes geleitet.
Die teilnehmenden Regionen wollen mit dem ECREIN+-Projekt ihre Kenntnisse zu neuen Umwelttechnologien, zu Förder- und Finanzinstrumenten und zu Beispielen über beste Verfahren austauschen und in Europa verbreiten. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sollen durch Öko-Innovationen zukunftssicherer und umweltfreundlicher gestaltet werden.
"Das ECREIN+-Projekt hilft, dass sich in Europa 'grüne' Spitzenregionen entwickeln. Zusammenarbeit ist in Europa wichtig, um mit modernen Umwelttechnologien und Öko-Innovationen unseren Wohlstand, ein nachhaltiges Wachstum und eine lebenswerte Zukunft zu sichern. Baden-Württemberg hat hier viel für Europa zu bieten, ist aber auch bereit, neue Anregungen aufzunehmen", so Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner heute (5. März 2010) in Stuttgart.
"Eine enge Zusammenarbeit europäischer Regionen zur Förderung und Verbreitung von Öko-Innovationen kann und wird einen wesentlichen Beitrag zur Lösung globaler Herausforderungen und Umweltprobleme leisten", unterstützt die Vizepräsidentin der Region Rhone-Alpes Helene Blanchard das gemeinsame Projekt.
Baden-Württemberg leitet eines von drei Arbeitspaketen des Vorhabens, welches die Wirksamkeit von Förderinstrumente für Öko-Innovationen analysiert und bewertet. So sollen zukünftig die vorhandenen finanziellen Mittel noch gezielter eingesetzt und eine effiziente Förderung von Öko-Innovationen in Baden-Württemberg und Europa gesichert werden.
In dem ECREIN+-Projekt arbeiten zwölf Regionen zusammen. Neben der Region Rhone-Alpes und Baden-Württemberg sind es Andalusien (Spanien), Galizien (Spanien), Ile-de-France (Frankreich), Malopolska (Polen), der Rumänische Städte- und Gemeindeverband (Rumänien), Stara Zagora (Bulgarien), Uppsala (Schweden), Wallonien (Belgien) und West Midlands (Großbritannien) sowie die Vereinigung der Europäischen Regionen (AER).