Kernreaktorfernüberwachung (KFÜ)
Auch die deutsche Umgebung der grenznahen ausländischen Kernkraftwerke Fessenheim (Frankreich) sowie Leibstadt und Beznau (Schweiz) wird überwacht. Hierzu sind Ortsdosisleistungsmesssonden (in einem Halbkreis um die Anlagen) sowie je eine gegenüber den Kernkraftwerken gelegene Aerosolmessstation mit nuklidspezifischer Analyse installiert.
![]() | Betrieb der KFÜ Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (UM) betreibt im Rahmen seiner Aufgaben als atomrechtliche Aufsichtsbehörde ein computergestütztes System zur Kernreaktorfernüberwachung (KFÜ). Mehr |
![]() | Die KFÜ als Aufsichtsinstrument Die wichtigsten Betriebsparameter in den baden-württembergischen Kernkraftwerken wie z.B. Druck, Temperatur und Füllstand im Reaktorkühlkreis, der Neutronenfluss, die Dosisleistung in verschiedenen Bereichen oder der radioaktive Gehalt der Abluft und des Abwassers werden online überwacht und unabhängig vom Betreiber gespeichert. Mehr |
![]() | Die KFÜ im Notfallschutz Auch wenn das Risiko eines Stör- oder gar Unfalls mit katastrophalen Auswirkungen in einem deutschen Kernkraftwerk verschwindend gering ist, sind Behörden und Betreiber dennoch bestrebt, auch für kerntechnische Notfälle vorzusorgen. Mehr |


