»EMAS – Markenzeichen für nachhaltiges Wirtschaften, Kontinuität und Kosteneinsparung«

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft   English  

»EMAS – Markenzeichen für nachhaltiges Wirtschaften, Kontinuität und Kosteneinsparung«

Fokus: Klimavorsorge und Energiesicherheit Baden-Württemberg
Fachseminar in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium Baden-Württemberg*
Anmelde-Nr. 96 RA (2010)
Termin 13.10.2010, 10:00–17:00 Uhr
Ort 70193 Stuttgart, Akademiehaus, Dillmannstraße 3
Teilnehmerkreis Vertreter von Wirtschaftsunternehmen, Umweltberatungsunternehmen und der öffentlichen Verwaltung (von Kommunen, Stadt- und Landkreisen und dem Land), von Bildungseinrichtungen, Wirtschafts- und Umweltverbänden und kirchlichen Einrichtungen
Tagungsleitung Marion Rapp, Umweltakademie und Stephan Czarnecki, Umweltministerium Baden-Württemberg*
Teilnehmerzahl 25
Beginn , 10:00 Uhr
Ende , 17:00 Uhr
Tagungsgebühr entfällt
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Detailprogramm   [PDF, 439.08 KB]
Das EU-Umweltmanagementsystem EMAS gehört mittlerweile zum Standard für innovative, engagierte und nachhaltig wirtschaftende Unternehmen und Organisationen. Der verantwortungsvolle Umgang mit den natürlichen Ressourcen, mit Mensch und Umwelt, die Erhöhung der Rechtssicherheit, die verbesserte Betriebsorganisation und die Information der Öffentlichkeit durch eine Umwelterklärung bilden die Kernpunkte des Systems.

In Deutschland waren Mitte 2009 1376 EMAS registrierte Unternehmen und Organisationen an 1898 Standorten mit rund 822.500 Mitarbeitern registriert. Fast jede fünfte deutsche EMAS-Organisation (rund 360 Betriebe und Organisationen) kommt aus Baden-Württemberg.

Um die EMAS-Zertifizierung und -Auszeichnung zu erhalten, richten die Unternehmen ein auf ihre Unternehmensstruktur zugeschnittenes Umweltmanagement-
system ein und erstellen auf der Grundlage einer ökologischen Bestandsaufnahme ein Umweltprogramm, das es dann in die Tat umzusetzen gilt. Ziel ist es, betriebliche Abläufe umweltgerecht zu organisieren. Wenn die verschiedenen Maßnahmen, von der Abfallbeseitigung bis zum Energiekonzept, konsequent umgesetzt werden, führt dies nicht nur zu einem höheren Umweltstandard, sondern meist auch zu erheb-
lichen Kosteneinsparungen. Ein staatlich zugelassener, unabhängiger Gutachter prüft das Managementsystem sowie die Umwelterklärung und erklärt sie für gültig.

Themenschwerpunkte:
  • Vorstellung aktueller Entwicklungen/Neuerungen vor dem Hintergrund der Novellierung der Verordnung bis 2010;
  • gegenseitiger Erfahrungsaustausch als Hilfe bei der Umsetzung von EMAS in die Praxis;
  • Vorstellung von Best-Practice-Beispielen;
  • Wie hat sich EMAS in der Praxis bewährt? – Versuch einer Bilanz;
  • Wie wird EMAS in den verschiedenen Branchen und Wirtschaftszweigen realisiert?
  • Tipps und Hinweise von und für EMAS-Anwender;
  • EMAS III: Was ändert sich, was bleibt?



* Referat Grundsatzfragen der Umweltpolitik, Nachhaltigkeit

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