Klimawandel: Wie sieht die Zukunft unserer Wälder aus. Auf dem Weg zu stabilen Waldökosystemen

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft   English  

Klimawandel: Wie sieht die Zukunft unserer Wälder aus. Auf dem Weg zu stabilen Waldökosystemen

Fokus: Klimavorsorge und Energiesicherheit
Symposium in Kooperation mit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg im Vorfeld zum Tag des Waldes 2010
Anmelde-Nr. 14 FGL (2010)
Termin 18.03.2010, 09:30–16:30 Uhr
Ort 72108 Rottenburg am Neckar, Schadenweilerhof, Hochschule für Forstwirtschaft (Landkreis Tübingen)
Teilnehmerkreis Vertreter der Forstwirtschaft, des Naturschutzes, der Wissenschaft und Klimaforschung, Waldbesitzer, forstliche Berater, Forstverwaltung
Tagungsleitung Fritz-Gerhard Link, Umweltakademie und Dr. Katrin Schwineköper, Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, Institut für angewandte Forschung (IAF)
Teilnehmerzahl 70
Beginn , 09:30 Uhr
Ende , 16:30 Uhr
Tagungsgebühr € 40.– (für ehrenamtlich Engagierte gebührenfrei; Nachweis der jeweiligen Einrichtung erforderlich) (Kassenzeichen 8875650000023)
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Detailprogramm 14FGL   [PDF, 1.65 MB]
Die waldbaulichen Maßnahmen von heute entscheiden zu einem wesentlichen Teil darüber, wie der Wald am Ende dieses Jahrhunderts aussehen wird. Eine Reihe von besonderen Herausforderungen haben Waldbesitzer angesichts des Klimawandels, des Biodiversitätsschutzes, der Ressourcenknappheit einerseits und der gestiegenen Nachfrage nach Holz als klimaneutralem Brennstoff andererseits zu meistern. Lange Umtriebszeiten und die Grenzen der Anpassungsfähigkeit stehen in Konflikt mit raschem Handeln angesichts des Klimawandels, der eine Umorientierung erfordert. Dabei sind die zu leistenden Aufgaben mit wirtschaftlichen Gesichtspunkten wie dem Umgang mit Einnahmeausfällen und begrenzten Personalressourcen in Einklang zu bringen. Dies gilt speziell, wenn im Hinblick auf den Biodiversitätsschutz verstärkt Altholz bzw. Habitatsbäume erhalten werden sollen.

Im Zusammenhang damit werden vor allem von den Waldbesitzern und Angehörigen der Forstverwaltungen, aber auch aus Kreisen der Wissenschaft berechtigte Fragen gestellt. In den kommenden Jahren werden Forschung, Behörden und Forstpraxis eng zusammenarbeiten müssen, damit sich die Wälder an die veränderten Umweltbedingungen anpassen können und andererseits auch in Zukunft die von der Gesellschaft nachgefragten Leistungen erbringen.

Hier setzt das Symposium an und stellt Prognosen sowie verschiedene Ansätze zu waldbaulichen Maßnahmen für stabilere Wälder zur Diskussion. Ebenso werden praktische Wege und Erfahrungen erörtert, die dem Erhalt der Biodiversität dienen. Zugleich fördert die Tagung den Dialog der Akteure und Interessengruppen.

Ziele/Schwerpunkte:
  • Beitrag zum Dialog der Vertreter aus Forstwirtschaft und Biodiversitätsschutz;
  • Kohlendioxid-Senken: Bedeutung der Wälder für den nationalen Klimaschutz;
  • Kohlendioxid und die Stabilität bewaldeter Ökosysteme;
  • Klimawandel und der ökonomisch-ökologische Anpassungsprozess im Waldbau;
  • I ntegration von Alt- und Totholz sowie Biodiversität in der Waldbewirtschaftung.

 
Sitz der Umweltakademie im ehemaligen Dienstsitz des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss in seiner Zeit als Kultminister von Württemberg-Baden
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