Essen wir das Klima kaputt? Zusammenhänge von Klima, Landschaftsmanagement und Ernährung

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft   English  

Essen wir das Klima kaputt? Zusammenhänge von Klima, Landschaftsmanagement und Ernährung

Fokus: Klimavorsorge und Energiesicherheit
Seminar zum Modellprojekt »Wissenshunger ? Wege zu einer nachhaltigen Ernährung« in Kooperation mit der Universität Hohenheim, Lehrstuhl für Umweltmanagement
Anmelde-Nr. 12 MA (2010)
Termin 11.03.2010, 10:00–16:00 Uhr
Ort 70193 Stuttgart, Akademiehaus, Dillmannstraße 3
Teilnehmerkreis Vertreter des Klima- und Verbraucherschutzes, der Ernährungsberatung und Wissenschaft, des Lebensmittelhandels, Lehrer, sowie alle am Thema Interessierten
Tagungsleitung Carolin de Mattia, Umweltakademie
Teilnehmerzahl 20
Beginn , 10:00 Uhr
Ende , 16:00 Uhr
Tagungsgebühr entfällt
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Detailprogramm 12 MA   [PDF, 456.06 KB]
Die regionale Küche Baden-Württembergs bietet mit ihren schmackhaften Zutaten vielfältige Möglichkeiten einer ausgewogenen saisonalen Ernährung. Allerdings haben viele Konsumenten bisher noch keinen Zugang zu einer gesunden Ernährung mit heimischen, nachhaltig erzeugten Produkten gefunden. Zudem ist vielen Verbrauchern noch nicht bewusst, dass alltägliche Kaufentscheidungen im Supermarkt nicht nur Einfluss auf unsere Gesundheit, sondern – durch die bei der Produktion der Lebensmittel emittierten klimaschädlichen Gase – auch auf unsere Umwelt haben. Ein Schlüssel zur Reduzierung der klimaschädlichen Emissionen liegt deshalb unter anderem in der Änderung von Konsum- und Ernährungsgewohnheiten.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es wichtig den Konsumenten, die oft übersehenen Verbindungen zwischen gesunden Lebensmitteln, Artenvielfalt, Landschaft, Landwirtschaft, regionalen Kreisläufen, Heimat und regionalen Wertschöpfungsketten transparent zu machen. Verbraucher können als Akteure durch ihre Kaufentscheidungen wichtige Impulse geben, um eine nachhaltige, klimabewusste Ernährung zu verwirklichen.

In diesem Seminar werden Möglichkeiten der Förderung einer nachhaltigen, klimaverträglichen Ernährung reflektiert und die Rolle der Verbraucher diskutiert. Unter anderem sollen Antworten gefunden werden, wie der Wandel hin zu einer klimabewussten Ernährung auch bei der Landwirtschaft zu einer weiteren Reduzierung der Klimagase beitragen kann.

Ziele/Schwerpunkte:
  • Senkung der durch die Ernährung bedingten Klimagase;
  • Förderung einer klimaverträglichen, nachhaltigen Ernährung;
  • klimarelevante Emissionen durch Landnutzung und Reduktionspotenziale;
  • Instrumente zur Senkung von landbaulich verursachten Klimagasen;
  • die Rolle der Verbraucheraufklärung für eine klimaangepasste Ernährungsweise.

 
Sitz der Umweltakademie im ehemaligen Dienstsitz des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss in seiner Zeit als Kultminister von Württemberg-Baden
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