PatenteNatur NaturPatente - Kartenset

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Was hat die Tigerkralle mit der orthopädischen Schraube zu tun?

 Bionik: Optimierung
Damit nicht alles so schnell kaputtgeht: Konstruktionsbioniker entwickeln Bauteile, die länger halten. Außerdem versuchen sie, die gewünschte Stabilität mit möglichst wenig Materialverbrauch zu erreichen. Dafür wird untersucht, warum Konstruktionen der Natur - wie etwa die Tigerkralle - auch bei sehr hohen Belastungen nicht brechen. Haben sie das Prinzip durchschaut, übertragen sie es auf Bauteile, die sie damit immer weiter optimieren.
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Warum ist "Knochenarbeit" für Architekten wichtig?
 
 Bionik: Architektur
Eisquader in Nordkanada wurden zu Kuppelbauten - den Iglus - zusammengefügt. Der Granit diente im Tessin als heimisches Baumaterial für ideal klimatisierte Hütten. Mit dem modernen und global genutzten Baumaterial "Beton" verschwindet regionale Architektur oftmals - und mit ihr viele raffinierte Ideen. Diese werden mit der Bionik in der Architektur neu entdeckt. Bionische Architektur nutzt Prinzipien der Natur, z. B. die Leichtbauweise. Dabei entstehen neue Formen, die als Chance für menschen- und umweltgerechtes Bauen gelten.
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Warum haut hohe Gräser so schnell nichts um?
 
Bionik: Materialien
Der Blick auf Materialien und Strukturen der Natur lohnt sich auch für die Technik, denn die Natur baut vollkommen anders als der Ingenieur. Die Natur konstruiert vom Kleinen zum Großen: Viele Zellen ergeben ein Gewebe, verschiedene Gewebe bilden ein Organ und alle Organe zusammen machen das Lebewesen aus. Der Ingenieur dagegen baut vom Großen zum Kleinen: Beispielsweise entsteht aus einem großen Metallblock durch Stanzen, Fräsen oder Schneiden ein Zahnrad. Eine Ausnahme bilden Faserverbundwerkstoffe: Aus vielen Fäden werden Fadenbündel, daraus ein Geflecht, das in eine Kunststoffmasse eingebettet zum Faserverbundwerkstoff wird.
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Warum sind die Blätter der Lotusblume immer sauber?

 Bionik: Oberflächen
Wohin wir sehen: Überall in unserem Alltag sind wir umgeben von unterschiedlichen Oberflächen. Sie begrenzen Gegenstände und grenzen Organismen von ihrer Umwelt ab. Techniker und Wissenschaftler interessieren sich für spannende Fragestellungen: Was bleibt auf Oberflächen haften und warum? Wieso bleibt manches nicht haften? Wann gibt es Reibung? Was wird aufgesaugt und warum?
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Wieso steht ein Fisch Modell für ein Auto?


 Bionik: Schwimmen und Fahren
Der Kofferfisch: Wissenschaftler haben beobachtet, dass der kantige Fisch extrem strömungsgünstige Eigenschaften besitzt und gut manövrieren kann. Sie haben diese Beobachtung auf ein neuartiges Auto und dessen Fahreigenschaften übertragen. Dieser Transfer ist typisch für die Bionik, denn die Natur ist mehr als nur eine Kopiervorlage.
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Wieso hilft die Schwanzflosse beim Fliegen?

 Bionik: Fliegen und Schwimmen
Der Traum vom Fliegen hat die Bioniker schon immer beflügelt. Ein Pionier war Otto Lilienthal, der Ende des 19. Jahrhunderts mit seinem Werk 2Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst" die physikalischen Grundlagen für technische Flugzeugkonstruktionen legte. Wir können aber, neben den Vögeln, auch von anderen Tieren lernen. Daher stellt die Bionik heute übergreifende Fragen: Was lässt sich z. B. von den Fischen fürs Fliegen lernen?
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Warum fallen Stabheuschrecken eigentlich nicht um?
 Bionik: Robotik
Aus der Industrie sind Roboter nicht mehr wegzudenken. Sie schweißen, schrauben, pressen usw. Mit Bionik haben diese nur auf eine Aufgabe ausgerichteten Industrieroboter aber nichts zu tun. Die Natur stand bei ihrer Entwicklung nicht Pate. Bei der bionischen Robotik dagegen befassen sich die Wissenschaftler mit komplexeren Bewegungsabläufen: Wie gelingt es, einem Roboter das Kriechen, Laufen oder gar Klettern beizubringen?
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Warum erfriert der Eisbär nicht?

 
Bionik: Energie durch die Sonne
Pinguine in der Antarktis erfrieren nicht, der Wüstenfuchs kommt mit großer Hitze zurecht. Viele Lebewesen verstehen es, mit Wärme oder Kälte geschickt umzugehen. Der Pinguin bildet unter dem Federkleid isolierende Lufträume, der Wüstenfuchs gibt über seine großen, gut durchbluteten Ohren Wärme nach außen ab. Das Ergebnis: eine sehr gute Anpassung an die jeweilige Umwelt und eine hervorragende Energiebilanz. Daraus leitet die Bionik technische Prinzipien ab.
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Wieso hilft der Delfin bei der Erdölsuche?
  Bionik: Kommunikation
"Stumm wie ein Fisch" - diese Redensart ist falsch. Weil die Lichtstrahlen unter Wasser nicht weit kommen, setzen viele Fische und auch die Meeressäuger in ihrer Kommunikation auf den Schall und produzieren Töne. Der Vorteil: Im Gegensatz zum Licht verschluckt oder dämpft das Wasser die Töne nicht so schnell, sondern leitet sie auch über größere Distanzen weiter - mit einem hohen Tempo von tausendfünfhundert Metern pro Sekunde.
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Was Bionik der Umwelt bringt
Bildnachweis siehe Einzelkarten
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