Glossar L - Z

    

Glossar L - Z

Lastmanagement

Anpassung des Stromverbraucher an das Stromangebot, z.B. durch Verlagerung in Nachtzeiten oder Zeiten hohen Windstromangebots durch zeitvariable Tarife, automatische Steuerungen o.ä..

Least-Cost-Planning (LCP)

Least-Cost-Planning (geringste Kostenplanung) ist ein Fachausdruck der US-amerikanischen Stromwirtschaft. Dabei wird vor der Bereitstellung neuer zusätzlicher Versorgungskapazitäten (Strom, Gas, Fernwärme) auf der Angebotsseite überprüft, ob sich das Ziel nicht billiger durch Einsparmaßnahmen auf der Verbrauchsseite erreichen lässt ("Nega-Watt statt Mega-Watt").Übertragen auf die Gebäudesanierung bedeutet LCP zu untersuchen, ob es nicht günstiger ist, Energieeinsparmaßnahmen zu finanzieren, als weiterhin die teure Energie einzukaufen.

MAP (Marktanreizprogramm)

Programm des Bundesumweltministeriums (BMU) zur Förderung von Anlagen zur Wärmegewinnung aus Erneuerbaren Energien.

Methan (CH4)

Methan (CH4) trägt als Spurengas in der Atmosphäre zum natürlichen Treibhauseffekt bei. Verglichen mit Kohlendioxid ist jedes Methan-Molekül 35fach stärker treibhauswirksam. Methan entsteht beim Abbau organischer Substanz unter Luftabschluss (anaerob) durch Mikroorganismen. Natürliche Methanquellen sind z.B. Sümpfe, Böden aber auch die Bakterien im Magen von Wiederkäuern oder Termiten.

Durch menschliche Aktivitäten hat sich die Methan-Konzentration in der Erdatmosphäre seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts mehr als verdoppelt. Methan hat gegenwärtig einen Anteil von 19% am zusätzlichen Treibhauseffekt. Es entweicht aus undichten Gaspipelines oder bei der Kohlegewinnung. Die großflächige Veränderung der Landnutzung für Reisfelder oder Rinderhaltung hat durchaus Einfluss auf die Atmosphärenkonzentration.
Lässt man Klär- und Deponiegas nicht einfach entweichen sondern sammelt es, so kann man den Methan-Anteil darin zur Energieerzeugung nutzen und trägt gleichzeitig zum Klimaschutz bei.

Merit-Order-Effekt

Verdrängung von Kraftwerken, die relativ teuer Strom produzieren, durch den Markteintritt von zusätzlichen Kraftwerken. Der Begriff "Merit-Order" bezeichnet die Einsatzreihenfolge von Kraftwerken. Diese Reihenfolge bestimmt sich in der Regel über den Preis. Dies gilt nicht für Kraftwerke, die EEG-Strom einspeisen. Für diese wird der Markteintritt gesetzlich erzwungen. Dadurch werden relativ teure konventionelle Kraftwerke vom Netz genommen, wodurch der Börsenpreis sinkt.


Nachtabsenkung


Außerhalb der Nutzungszeit kann die Temperatur im Gebäude abgesenkt werden. Es wird weniger Wärme benötigt, die Heizleistung kann vermindert werden. Dies erfolgt entweder durch Verringern der Vorlauftemperatur oder durch zeitweises Abschalten der kompletten Heizung. Wird nur die Vorlauftemperatur verringert, so kann der Einspareffekt dadurch konterkariert werden, dass bei üppig ausgelegten Heizkörpern doch noch zu viel Wärme ankommt (Thermostatventil öffnet ganz).Bei nachträglich gedämmten Ein- und Zweifamilienhäusern und im Neubau sollte in jedem Fall die Heizungspumpe nachts ausgeschaltet werden. Dies spart zudem Strom ein. Die Nachtabsenkung sollte ein bis zwei Stunden vor Nutzungsende beginnen und entsprechend vor Nutzungsbeginn wieder abschalten.Sind Teile der Heizungsanlage frostgefährdet, sollte die Nachtabsenkung nur bei Außentemperaturen über 0°C aktiviert werden. Die Raumtemperatur sollte nicht unter 10°C fallen, um eine zu starke Auskühlung der Räume zu vermeiden.

Nachwachsende Rohstoffe (NaWaRo)

Land- und forstwirtschaftlich erzeugte Biomasse, die zur Energieerzeugung oder als Werkstoff gentutz wird. 

Niedrigenergiehaus

Niedrigenergiehaus bezeichnet einen Gebäude-Dämmstandard, der jedoch nicht genau definiert ist. In der derzeitigen Baupraxis sind meist Häuser gemeint, die sehr gut gedämmt sind und einen spezifischen Jahres-Heizwärmebedarf bei Mehrfamilienhäusern von 50 kWh/(m2·a) und bis 70 kWh/(m2·a) bei Einfamilienhäusern aufweisen.

Nutzenergie

Energie, die nach der letzten Umwandlung der Energie in Geräten dem Verbraucher zur Verfügung steht.

Offshore-Windenergie

Stromerzeugung mit Windenergieanlagen auf See.

Organic Rankine Cycle (ORC)

Verfahren des Betriebs von Dampfturbinen mit einem anderen Arbeitsmittel als Wasserdampf. Als Arbeitsmittel werden organische Flüssigkeiten mit einer niedrigen Verdampfungstemperatur verwendet. Das Verfahren kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn das zur Verfügung stehende Temperaturgefälle zwischen Wärmequelle und -senke zu niedrig für den Betrieb einer von Wasserdampf angetriebenen Turbine ist.

Organische Reststoffe

Organische Reststoffe und Abfälle fallen bei der Land-, Fisch- und Forstwirtschaft, der Industrie und den Haushalten an. Es zählen dazu: Abfall- und Restholz, Stroh, Gras, Laub, Dung, Gülle, Bioabfall etc.. Produkte aus organischen Rest- und Abfallstoffen sind insbesondere Biogas, Deponiegas, Klärgas.


Ozon

Dreiwertiger Sauerstoff (O3) mit sehr unterschiedlicher Wirkung. In der Stratosphäre schützt die Ozonschicht das Leben auf der Erde vor der zellschädigenden ultravioletten Strahlung der Sonne. In Bodennähe hingegen ist es schädlich und bei direktem Kontakt sogar giftig. Unter starker Sonneneinstrahlung bildet sich Ozon aus Stickstoffoxiden und Kohlenwasserstoff.

Ozonloch

Das Ozonloch wurde bereits seit Ende der 1970er Jahre beobachtet, zunächst nur über der Südpolarregion, später (1992) auch über der Nordpolarregion. Natürliche geringfügige Schwankungen in der Ozonschicht, die vermutlich durch die Sonnenaktivität hervorgerufen werden, sind schon länger bekannt. Der Abbau des Ozons wird durch gasförmige Halogenverbindungen verursacht und kann negative Folgen für Mensch und Umwelt haben, da die UV-Strahlung nicht mehr in vollem Umfang absorbiert wird. Der besonders in den 1990er Jahren starke Abbau der Ozonhülle wurde nachweislich durch die vom Menschen zusätzlich in die Atmosphäre gebrachten Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) verursacht, weshalb im Jahr 1990 ein weltweites Verbot für FCKWs in Kraft trat. Ob sich das Ozonloch wieder vollständig schließen wird und wann dies soweit sein wird, kann von Wissenschaftlern nicht genau vorhergesagt werden.

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass die Problematik des Ozonlochs nicht mit dem Klimawandel in Zusammenhang steht, sondern ein eigenständiges Problem darstellt.

Passivhaus

Ein Passivhaus ist ein Gebäude, in dem eine behagliche Temperatur sowohl im Winter als auch im Sommer ohne separates Heiz- bzw. Klimatisierungssystem zu erreichen ist. Der Heizwärmebedarf beträgt weniger als 15 kWh/(m2·a) und der Primärenergiebedarf einschließlich Warmwasser und Haushaltstrom liegt unter 120 kWh/(m2·a). Das Passivhaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses (NEH). Im Vergleich zum NEH benötigt ein Passivhaus 80% weniger Heizenergie, im Vergleich zu einem konventionellen Gebäude über 90%. Umgerechnet in Heizöl kommt ein Passivhaus im Jahr mit weniger als 1,5 l pro Quadratmeter aus.

Photosynthese

In Pflanzen ablaufender Prozess, bei dem die Lichtenergie der Sonne von besonderen Pigmentsystemen, den Chlorophyllen, absorbiert und in chemische Energie umgewandelt wird. Unter Nutzung der frei werdenden Energie und der Aufnahme von Kohlendioxid (CO2) wird Glucose aufgebaut. Da Pflanzen Kohlendioxid aufnehmen, haben sie eine besondere Bedeutung für unser Weltklima. Beim Prozess der Photosynthese kommt es auch zur Spaltung von Wasser und der für unser Leben essentielle Sauerstoff wird freigesetzt.
Im Vergleich mit dem Wirkungsgrad der Photovoltaik ist die Photosynthese dieser weit überlegen.

Public Private Partnership PPP

Public Private Partnership (kurz PPP) ist eine langfristige, vertraglich geregelte Zusammenarbeit, die die öffentliche Hand mit der Privatwirtschaft vereinbart, um öffentliche Aufgaben zu erfüllen. Besonders Projekte in den Bereichen Bauen und Instandhaltung von Gebäuden sowie Infrastruktureinrichtungen (z.B. Straßen) werden durch PPP ermöglicht.

Primärenergie

Primärenergie ist der rechnerische Energiegehalt eines natürlich vorkommenden Energieträgers, bevor er z.B. durch Verbrennung umgewandelt wird. Zu den Primärenergieträgern zählen fossile Energieträger wie Stein- und Braunkohle, Erdöl und Erdgas sowie erneuerbare Energien (Sonnenenergie, Windkraft, Wasserkraft, Erdwärme und Gezeitenenergie). In Deutschland war 2007 Mineralöl mit 33,8% der wichtigste Primärenergieträger, gefolgt von Erdgas (22,7%), Steinkohle (14,1%), Braunkohle (11,7%) und der Kernenergie (11,1%). Die erneuerbaren Energieträger deckten rund 3 % des Primärenergieverbrauchs.

Primärenergiequelle

Sonne, Mond, Erde

Receiver

Solarstrahlungsabsorber, der in solarthermischen Turmkraftwerken eingesetzt wird.

Regelleistung

Leistung, die für den kurzfristigen Ausgleich von Schwankungen in Erzeugung und Verbrauch von Strom bereitgehalten wird. Als Regelkraftwerke werden Dampfturbinen-, Speicherwasser-, Pumpspeicher- und Gasturbinenkraftwerke eingesetzt, die entweder im Teillastbetrieb operieren oder im Bedarfsfall gestartet werden.

Repowering

Ersatz alter Anlagen zur Stromerzeugung durch neue, leistungsstärkere Anlagen am selben Standort.


Sekundärenergie

Sekundärenergie ist die Energie, die als Ergebnis eines Umwandlungsprozesses aus Primärenergie gewonnen wird. Dabei vermindert sich die nutzbare Energiemenge durch Umwandlungs- und Transportverluste. Sekundärenergieträger sind entweder leitungsgebunden wie Strom, Fernwärme und Stadtgas oder die veredelten Produkte Benzin, Heizöl, Koks, Briketts etc.

Spitzenlast

Die Spitzenlast ist die elektrische Leistung, die nur an wenigen Tagen im Jahr oder an wenigen Stunden am Tag nachgefragt wird, zumeist vormittags. Um diese Spitzen in der Lastkurve abdecken zu können, müssen besondere Kraftwerkseinheiten zur Erzeugung des teuren Spitzenlaststroms bereitgestellt werden.

Spurengase

Spurengase kommen nur in sehr geringen Konzentrationen ("Spuren") in der Erdatmosphäre vor. Zum Treibhauseffekt tragen die natürlichen klimawirksamen Spurengase Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (Distickstoffoxid, N2O) bei, deren Konzentrationen sich durch menschliche Aktivität im letzten Jahrhundert drastisch erhöht haben. Große Bedeutung für die Erwärmung der Erdatmosphäre haben auch die FCKW.
Den Spurengasen ist gemeinsam, dass sie kurzwelliges Sonnenlicht ungehindert passieren lassen, die Wärmeabstrahlung der Erdoberfläche aber zurückhalten und so die bodennahe Atmosphäre erwärmen. Bis auf die FCKW kommen alle Treibhausgase natürlich vor und machen die Erde durch den Treibhauseffekt erst bewohnbar.

Stand-by

Geräte, die mit einer Fernbedienung ausgerüstet sind, brauchen Strom, um in Empfangsbereitschaft zu bleiben. Dieser Zustand wird als Stand-by-Betrieb bezeichnet. Aber auch Geräte, die nicht über eine Stand-by-Funktion verfügen, sind nicht immer vollständig vom Netz getrennt. Bei diesen bleibt der Transformator ständig mit dem Stromnetz verbunden und wandelt so nutzlos Strom in Wärme um.
Bei längeren Pausen sollten elektrische Geräte (z.B. Fernsehgeräte, PC, Drucker) immer ganz ausgeschaltet werden. In Deutschland verpuffen mehrere Mrd. kWh völlig nutzlos in Büros und Haushalten - das entspricht der Leistung von 2-3 großen Kraftwerken.

Stoßlüften


Alle Fenster, "Klappen" und eventuell auch die Türen werden gleichzeitig geöffnet, um in möglichst kurzer Zeit die gesamte Raumluft auszutauschen. Dies führt dazu, dass die in Wänden und Gegenständen gespeicherte Wärme erhalten bleibt und kurz nach dem Schließen der Fenster die vorherige Temperatur wieder erreicht ist. Es sollte mehrmals täglich 2 (kalter Winter) bis 15 Minuten (windschwache Übergangszeit) stoßgelüftet werden.

Smart Meter

Intelligenter Stromzähler, der im Vergleich zu den herkömmlichen Stromzählern nicht nur die Verbrauchsmenge, sondern z.B. auch den Zeitpunkt des Verbrauchs erfasst. Die Zählerdaten werden elektronisch an den Stromanbieter übermittelt. Die Höhe des Strombedarfs, z.B. Lastspitzen, lassen sich erkennen, speichern und zu Rechnungszwecken auswerten.

Solarstrahlung

Man unterscheidet diffuse Solarstrahlung, die uns indirekt aus allen Richtungen nach Streuung an Wolken, atmosphärischen Molekülen und Partikeln erreicht und direkte Solarstrahlung, die uns unmittelbar aus Richtung der Sonne erreicht. In der Summe bilden diffuse und direkte Strahlung die Globalstrahlung.

Solarthermische Kraftwerke

Kraftwerke, bei denen die Solarstrahlung in Wärme umgewandelt, auf einen Wärmeträger (z.B. Öl, Luft) übertragen und schließlich in Kraftmaschinen (z.B. Dampfturbine, Gasturbine) in elektrische Energie umgesetzt wird.

Solarzelle

Solarzellen wandeln Licht direkt in elektrischen Strom um. Die Photonen des Sonnenlichts lösen in Halbleitermaterialien Elektronen zeitweise aus dem Atomverband und bewirken so einen Stromfluss. Dieses Funktionsprinzip wird als fotovoltaischer Effekt bezeichnet. Als Halbleitermaterial wird in Solarzellen meist Silizium verwendet, das letztlich aus Quarzsand gewonnen wird.

Sonnenkollektor

Sonnenkollektoren wandeln die Strahlungsenergie der Sonne in nutzbare Wärme zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung um. Die Wärmeverluste des Kollektors werden vermindert durch eine Glasabdeckung und durch Wärmedämmung der Rückseite. Bei einfachen Systemen kann auf das Prinzip der "Wärmefalle" verzichtet werden; man spricht dann von Solarabsorbern.

Thermostatventil

Thermostatventile ermöglichen die flexible und individuelle Temperatureinstellung in jedem Raum. Sie registrieren andere Wärmequellen wie beispielsweise die Sonneneinstrahlung in Wohnräume und drosseln automatisch entsprechend die Wärmezufuhr durch die Heizung.

u-Wert

siehe "Wärmedurchgangskoeffizient".

Verbrauchskennwert


Im Gegensatz zur Energiekennzahl, die einen von der Nutzung unabhängigen Wert ausgibt, zeigt der Heizenergieverbrauchskennwert den Verbrauch einschließlich der Nutzung an. Er sagt aus, wieviel Heizenergie im Jahr bei einem konkreten Gebäude verbraucht worden ist. Angegeben wird der Verbrauchskennwert in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr [kWh/(m2·a)].

Virtuelles Kraftwerk

Eine Zusammenschaltung von kleinen, dezentralen Kraftwerken, wie zum Beispiel Fotovoltaikanlagen, Kleinwasserkraftwerke und Biogasanlagen, kleinen Windenergieanlagen und Blockheizrkraftwerken kleinerer Leistung, gegebenfalls aber auch verschiedener Lasten zu einem Verbund, der gemeinsam gesteuert wird.

Vollaststunden

Betriebszeit einer Anlage bezogen auf volle Stunden als Maß für deren Auslastung. Das jährliche Maximum liegt bei 8760 Stunden.


Wärmedurchgangskoeffizient u-Wert (früher k-Wert)


Der Wärmedurchgangskoeffizient ist die Wärmemenge, die durch ein gesamtes Bauteil von einem Quadratmeter Fläche bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin hindurch geht. Er stellt die Summe der Wärmedurchlasskoeffizienten aller Bauteile und der inneren und äußeren Wärmeübergangskoeffizienten dar:
Beispiele:     ungedämmte Wand: U = 1,5 W/(m2·K)
                        gedämmte Wand: U = 0,2 W/(m2·K).

Wärmepumpe

Technische Anlage, mit der das Temperaturniveau von verfügbarer Wärmeenergie erhöht werden kann, so dass eine technische Nutzung möglich wird.

Wechselrichter

Gerät zur Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom.

Windenergie

Unter Windenergieanlagen (WEA) oder Windenergiekonvertern (WEK) werden hier im engeren Sinne Anlagen zur Umwandlung von Windenergie in elektrische Energie verstanden.


Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis der Nutzleistung zur aufgewendeten Leistung. Bei Wärmekraftmaschinen unterteilt man den Gesamtwirkungsgrad in den thermischen und mechanischen Wirkungsgrad. Hohe Wirkungsgrade stehen für effiziente Umwandlungsprozesse, bei denen der Einsatz von Energierohstoffen und klimarelevanten Emissionen relativ gering ist.

Witterungskorrektur


Bei der Berechnung des Heizwärmeverbrauchs während einer Heizperiode stößt man schnell auf ein Problem: Der Wärmebedarf eines Gebäudes ist stark witterungsabhängig. So kann beispielsweise der Fall eintreten, dass auf Grund eines besonders kalten Winters trotz Energiesparmaßnahmen mehr Energie benötigt wird als im Jahr zuvor. Deshalb ist es von Bedeutung, beim Vergleich der Verbrauchsdaten die Witterungsbedingungen während der Heizperiode zu berücksichtigen und den tatsächlichen Verbrauch witterungskorrigiert darzustellen. Erst nach einer Witterungskorrektur können Aussagen über Einspareffekte von Sanierungsmaßnahmen gemacht werden.


 
 

Baden-Württemberg: