Wärme

    

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Heizungsbetrieb

 Die Heizung kann in verschiedenen Betriebsarten laufen. Eine Optimierung des Betriebs verhindert, dass zu viel Energie verschwendet wird. Ein Abgleich mit den Nutzungszeiten sowie deren Optimierung kann zusätzlich zu Einsparungen führen. Große Einsparpotenziale werden durch eine moderne Heizungsregelung erzielt. Auch bei den Heizungspumpen sollten mehrere Punkte beachtet werden.

Weitere Infos zur Heizung finden Sie hier:
Heizung

Raumtemperaturen

Einen wichtigen Beitrag zur effizienten Energienutzung liefert die Einhaltung angepasster Raumtemperaturen. Liegt die durchschnittliche Temperatur des Schulgebäudes nur 1 Grad höher, werden etwa 6 Prozent mehr Energie verbraucht als im ursprünglichen Zustand.

Folgende Raumtemperaturen haben sich als sinnvoll erwiesen:
  • 22°C Umkleideräume, Dusch- und Waschräume
  • 20°C Unterrichtsräume, Lehrerzimmer, Büro- und Verwaltungsräume, Aulen, andere Aufenthaltsräume
  • 17°C Sporthallen (Schulsport)
  • 15°C Sporthallen (Vereinssport)
  • 12-15°C Werkstätten
  • 15°C Flure, WC, Treppenhäuser, Garderoben, Pausenhallen

Thermostatventile

Die richtige Einstellung der Thermostatventile trägt dazu bei, dass die Heizung nur soviel heizen muss, wie für eine angenehme Raumtemperatur tatsächlich benötigt wird. Im Thermostatventil befindet sich ein „Thermometer“, welches das Ventil der Heizung öffnet oder schließt. Wenn es von Raumluft umströmt wird, kann es den Heizkörper korrekt regeln. Deshalb ist es auch wichtig die Thermostatventile beim Stoßlüften ganz zu schließen. Fällt nämlich kalte Außenluft auf den Thermostaten, öffnet es das Ventil zum Heizkörper ganz, um den vermeintlich kalten Raum aufzuheizen. Ein ausführliches Infoblatt finden Sie hier: Thermostatventil

Heizkurve

Die Heizkurve bestimmt die in Abhängigkeit von der Außentemperatur erforderliche Vorlauftemperatur des Heizwassers. Die Heizungskurve kann von Gebäude zu Gebäude und von Heizungsanlage zu Heizungsanlage verschieden liegen. Die richtige Heizungskurve für ein Gebäude kann erst im Laufe der Zeit gefunden werden. Dafür muss sorgfältig beobachtet werden, ob die Räume immer ausreichend warm, andererseits aber auch nicht überheizt werden.

Die Auslegung der Heizanlage wird üblicherweise so vorgenommen, dass am kältesten Tag eine Spreizung von 15°C zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur anliegt. Bei der Einstellung der Heizkurve ist die Zusammenarbeit mit dem Hochbauamt wichtig.

Vorlauftemperaturen

Bei modernen Kesseln ist das zentrale Regelgerät zur Vorlauftemperaturregelung bereits Standardbestandteil des Heizkessels und passt die Heizwassertemperatur an die jeweilige Außentemperatur an.

Außerhalb der eingestellten Nutzungszeiten schaltet das Regelgerät automatisch auf niedrigere Temperaturen um oder den Heizkessel ganz ab. Hierbei ist der Frostschutz zu beachten, um das Einfrieren von Leitungen in ungedämmten Bauteilen zu verhindern.

Bei älteren Heizkesseln müssen die Vorlauftemperaturen per Hand eingestellt werden.

Wärmedämmung

Beste Voraussetzung für den sparsamen Heizenergieverbrauch eines Schulgebäudes ist eine gute Wärmedämmung. Gerade bei älteren, schlecht gedämmten Gebäuden kommt es zu hohen Energieverlusten über Außenwände, Dach und Fenster. Eine nachträgliche Wärmedämmung ist zwar wirtschaftlich, aber zunächst mit hohen Investitionskosten verbunden. Auch einige weniger aufwändige Maßnahmen können helfen, den Heizenergieverbrauch zu vermindern: Wärmedämmung

Hilfsmittel

Einen Überblick zu verschiedenen Hilfsmitteln und Maßnahmen (u. a. Einsatz von Digitalthermometer und Bildung von Energiekennzahlen) erhalten Sie hier: Hilfsmittel


 
 
Infomaterial

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