Ein Beispiel
Die Klasse 9a der August-Renner-Realschule in Rastatt hat das Thema Lärm im Rahmen eines Wettbewerbs bereits bearbeitet.
Lärmmessung
Zuerst stellte sich die Klasse die Frage: "Was ist Lärm?". Sehr bald fragten sich die Schülerinnen und Schüler, ob man Lärm auch messen kann. Mit schuleigenen Lärm-Messgeräten wurden sowohl der Lärm in der Schule als auch der Lärm in den Umgebungsstraßen der Schule gemessen. Es entstanden eine Tabelle mit verschiedenen Lärmquellen in der Schule und eine Umgebungskarte, in der die Ergebnisse der Messungen bunt eingetragen wurden.
Macht Lärm krank?
Lärm ist nicht gleich Lärm. Die Meinungen, was als unangenehm empfunden wird und somit "krank" machen kann, gehen auseinander. Gerade laute Pop-Musik wird von den Schülern häufig als anregend und gar nicht als störend empfunden. Ein Konzentrationstest, bei dem kleinere Aufgaben mit und ohne Hintergrundmusik erledigt werden mussten, zeigte rasch, dass Musik die Konzentrationsfähigkeit herabsetzt.
Interviews mit "Lärmopfern"
Schließlich interviewten die Schüler Menschen, die an ihrem Arbeitsplatz hohen Lärmbelastungen ausgesetzt sind. Ein Ergebnis war, dass man sich an "Lärm" auch gewöhnen kann - allerdings mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
Ergebnisse
Auf viele Lärmquellen hat man keinen Einfluss. Den Lärm, den man selbst erzeugt, kann man aber reduzieren, stellten die Schüler schließlich fest.
Die Ergebnisse des Projekts wurden auf die Schulhomepage gesetzt. Die ausführliche Projektbeschreibung ist unter www.arrs.ra.schule-bw.de... zu finden. Wie fast immer hat das Projekt nicht nur interessante Einsichten gebracht, sondern vor allem viel Spaß gemacht!