Schullärm
Gebrüll, Geschrei, Getrampel: Der Lärm in der Schule ist oft groß. Bei hohem Lärmpegel sinkt die Konzentrationsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern, das Lernen fällt schwerer und die Leistungen werden schlechter. Aber auch viele Lehrer sind durch Dauerlärm gestresst. Anders als beim Verkehrslärm kommt der Lärm nicht von außen, sondern von innen, nämlich von Schülern und Lehrern selbst.
Bei Untersuchungen in Schulen und Kindergärten wurde festgestellt, dass fast die Hälfte der Testpersonen einem durchschnittlichen Lärmpegel von 85 Dezibel(A) ausgesetzt sind. Das ist etwa so laut wie eine Bohrmaschine. Ab diesem Wert müssen in Industrie und Gewerbe so genannte Lärmbereiche ausgewiesen werden, in denen Gehörschutz zu tragen ist. Gegen Lärm in der Schule kann man einiges tun. In Hörprojekten wird z.B. das "Zuhören" geübt. Durch eine Schalldämmung im Schulgebäude kann Lärm vermindert und die Raumakustik verbessert werden.
| Tätigkeit 7. Klasse | Schallpegel |
| Klassenarbeit | 45 dB (A) |
| Vorsagen bei der Klassenarbeit | 40-50 dB (A) |
| Ruhige Klasse | 60 dB (A) |
| Schülerantworten | 55-65 dB (A) |
| Normal sprechende Lehrkraft | 65-80 dB (A) |
| Hof während der Pause | 80 dB (A) |
| Klasse vor dem Eintreffen der Lehrkraft | 90 dB (A) |
| Lautester Lehrer | 100 dB (A) |
Ergebnisse einer Lärmmessung in der Humboldt-Schule in Kiel.
Quelle: Ökowerk: Lärm in der Schule