Integrierte Produktpolitik - IPP

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Integrierte Produktpolitik - IPP

Mit der integrierten Produktpolitik (IPP) wird ein neuer Weg in der Umweltpolitik eingeschlagen. In der Vergangenheit waren umweltpolitische Maßnahmen vor allem auf die Regelung umweltschädlicher Substanzen und Produktionsprozesse sowie deren Folgewirkungen ausgerichtet. Vor allem in der Luft- und Wasserreinhaltung konnten auf diesem Weg bedeutende Fortschritte erzielt werden.

Nachteil dieser auf die einzelnen Umweltmedien Boden, Wasser und Luft ausgerichteten Umweltpolitik ist jedoch, dass es zu einer Verlagerung von Umweltproblemen von einem Medium auf ein anderes kommen kann. Auch nimmt die Bedeutung diffuser Emissionsquellen, deutlich zu sehen beim Treibhauseffekt, kontinuierlich zu. Mit Hilfe der traditionellen, anlagenbezogenen Umweltpolitik sind diese Probleme nicht in den Griff zu bekommen. Vielfach sind, neben den Produktionsprozessen, auch Produkte und Dienstleistungen selbst für Umweltbelastungen und Ressourcenverbrauch verantwortlich. Angesichts des ständig wachsenden Verbrauchs von Produkten können ökologische Entlastungen nur durch eine stetige Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen über den gesamten Lebensweg erreicht werden.

Mit dem neuen Ansatz der integrierten Produktpolitik wird daher nun verstärkt der Focus auf Produkte und ihre Auswirkungen auf die Umwelt gelegt. Wohlstand und Lebensqualität in unserer Gesellschaft auf der Grundlage umweltfreundlicherer Produkte zu fördern, dies ist der Anspruch der integrierten Produktpolitik.

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