Ihr Trinkwasseranschluss – Bald Ihre »private Geldquelle«
Trinkwasser – mit diesem Begriff verbinden wir heute ein Gefühl des Selbstverständlichen, wie die Luft zum atmen. Auch wenn die Versorgung mit Trinkwasser in Baden-Württemberg jederzeit uneingeschränkt gewährleistet ist, sollten wir auch angesichts der zunehmenden Trockenperioden nicht zu verschwenderisch mit dem kühlen Nass umgehen. Denn
- durch die Verwendung von Trinkwasser entsteht Abwasser, und Abwasser belastet die Umwelt.
- Trinkwasser wird – sofern es nicht aus dem Bodensee stammt – zu einem großen Teil aus Brunnen gewonnen, und jede künstliche Entnahme von Grundwasser stört den natürlichen Wasserhaushalt.
Und nicht zuletzt schont Wassersparen nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt – wie Sie sicherlich bald feststellen werden, wenn Sie ein paar wenige »goldene Regeln« beim Umgang mit Trinkwasser beachten:
- Verwenden Sie öfters einmal Regenwasser, nicht immer ist Trinkwasserqualität von Nöten. In einigen häuslichen Bereichen, wie beispielsweise der Toilettenspülung, können Sie vollständig auf – selbstverständlich bezugsrechnungsfreies – Regenwasser umsteigen. Erkundigen Sie sich, inwieweit Sie in Ihrem Haus eine Hauswasserversorgung mit Regenwasser aus der hauseigenen Zisterne installieren können. Ratschläge erhalten Sie bei Ihrem örtlichen Rathaus oder Ihrem Sanitär-Fachbetrieb.
- Lassen Sie beim Händewaschen, Zähneputzen, etc. den Wasserhahn nicht permanent laufen, denn das ist Trinkwasser – und somit Geldverschwendung in Reinform.
- Bei einer undichten Toilettenspülanlage können jährlich bis zu 175.000 Liter (!!!) kostbares Trinkwasser ungenutzt im Abwasserkanal verschwinden. Es lohnt sich daher allemal, gelegentlich die Dichtungen – vor allem an den alten Wasseranschlüssen – zu überprüfen.
- Moderne Haushaltsgeräte verbrauchen wesentlich weniger Trinkwasser als noch vor 20 Jahren. Zudem gibt es an vielen modernen Geräten ein wassersparendes »Öko-Programm«. Daher: Überlegen Sie sich, ob es sich nicht für Sie lohnen würde, eine neue Waschmaschine oder einen neuen Geschirrspüler anzuschaffen. Und oftmals sind die Wäsche oder das Geschirr nicht so sehr verschmutzt, dass nicht auch das »Öko-Wasch-Programm« eine wasser- und daher auch geldsparende Alternative sein kann.